Wenn am 1. Weihnachtsfeiertag nachts ein Briefkasten mit Silvesterknallern gesprengt wird, ist man zuerst geneigt, von einem dummen Streich auszugehen. Wenn die Täter den Briefkasten mit einem Naziaufkleber verschandeln, ist dies das Ende der Naivität und der Anfang strafrechtlicher Ermittlungen. Hier machen sich nicht nur die Täter strafbar, sondern auch alle, die Informationen über die Tat der Polizei vorenthalten. Deswegen an dieser Stelle der Aufruf an alle, die sachdienliche Hinweise zu besagtem Anschlag in Gimritz geben können, diese an die Polizei weiter zu leiten. Das ist nicht nur ein Gebot der öffentlichen Sicherheit sondern auch eine Frage der Unterstützung für die betroffene Familie.
Die Regionalgruppe Nördlicher Saalekreis von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist zur Zeit hauptsächlich in der neu gebildeten Stadt Wettin-Löbejün aktiv. Bei der Kommunalwahl Ende 2011 haben wir ein Ratsmandat in der Gemeinde errungen. In unserer politischen Arbeit setzen wir uns für Gerechtigkeit und Transparenz zwischen den per Gesetz zusammen geschlossenen Ortschaften ein. Eine nachhaltige Entwicklung der Kommune mit klaren Prämissen und Blick für die Realität ist unser Bestreben.
Durch die Regionalgruppe besteht die Chance, regionale Themen im ländlichen Raum nördlich von Halle direkt anzugehen. Darunter der Erhalt des Burg-Gymnasiums Wettin und die Erhaltung ländlicher Strukturen ebenso wie Fragen des Erhalts von Natur- und Kulturerbe. Prinzipiell ist jede/jeder eingeladen, sich bei uns zu engagieren, auch Menschen mit Themen aus Nachbarkommunen oder mit landespolitischem Fokus werden gerne aufgenommen und zur Zusammenarbeit eingeladen.
Kontakt zur Regionalgruppe
Christof Rupf
Rothenburger Straße 6
06198 Löbejün-Wettin
Tel.: 034607 – 21112
E-Mail: c.rupf@freenet.de
Meldungen aus der Regionalgruppe
Zum “Runden Tisch Grundschulen” in Wettin (20.10.2011)
Am 13. Oktober fand in Wettin eine Diskussionsveranstaltung mit Podium und Wortmeldungen aus dem Saal statt. Das Podium war ausschließlich mit Vertretern der Löbejüner Bürgerinitiative besetzt. Schon dieser Kontrast zu dem in der Einladung beworbenen runden Tisch ließ Befürchtungen aufkommen, die sich leider im weiteren Verlauf der Veranstaltung bewahrheiteten. Der Einführungsbeitrag von Frau Dr. Rathgen lässt sich in der Aussage auf den Satz konzentrieren: “Wir verstehen nicht, warum der Stadtrat die Fördermittel für den Schulbau ablehnt und wollen ihn zum Umdenken bewegen”.
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Amtsblatt Wettin-Löbejün (13.9.2011): Standortbestimmung zum Grundschulbau in Löbejün
Politik hat die Aufgabe, gesellschaftliche Konflikte möglichst frühzeitig zu entschärfen. Alle kommunalpolitisch Aktiven in unserer Einheitsgemeinde müssen sich die Frage stellen, ob sie dieser Aufgabe in der Frage des Grundschulprojektes für die Ortschaft Löbejün gerecht geworden sind. Bereits in den ersten Diskussionen über das Projekt zeichneten sich 2 Konfliktbereiche ab, die einer einvernehmlichen Entscheidung für den Bau im Wege standen:
1. Die finanzielle Belastung des Gemeindehaushaltes in Anbetracht der extrem angespannten Haushaltssituation und
2. Die über 15 Jahre zu gewährleistende Mindestschülerzahl von 120 Schülern, die laut Vorlage durch トnderung der Schulbezirke in unserer Stadt erreicht werden sollte.
Stadtrat Löbejün-Wettin: LINKE und GRÜNE bilden Fraktion
Im Rat der neugebildeten Gemeinde Löbejün-Wettin bilden die Vertreter der Partei Die LINKE (3 Sitze) und von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (1 Sitz) zukünftig eine gemeinsame Fraktion. Darauf haben sich beide Parteien nach konstruktiven Verhandlungen geeinigt.
Aus bündnisgrüner Sicht kommentiert Christof Rupf, Mitglied des Gemeinderats: “Wir sehen der Zusammenarbeit mit den Vertretern der Linken mit Zuversicht entgegen. In den Verhandlungen ist es uns gelungen, anhand der vorliegenden Programme in vielen Punkten Einigkeit zu erzielen. Beide Partner bekennen sich dazu, in einem demokratischen Miteinander die Politik in der neuen Stadt Löbejün-Wettin gemeinsam zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger gestalten zu wollen.
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“Massentierhaltung“ von Hunden
Knapp drei Wochen nach der abgesagten “Hundeaktion” in Steuden fragt der Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mario Lochmann, was sich seitdem in der Angelegenheit getan hat:
“Die schlimmen Eigenschaften der Massentierhaltung scheinen sich auch in der Zucht von Haustieren wiederzufinden: kurzsichtiges Gewinnstreben ohne Rücksicht auf Gesundheit und Wohlergehen der Tiere und die negativen Folgen für den Menschen. Aktuelles Beispiel war die geplante Versteigerung von Rassehunden, die am 30.01.2011 von der „Zuchtgemeinschaft vom Evaschacht” in Steuden veranstaltet wurde, allerdings durch eine Demonstration von Tierschützern verhindert werden konnte. Hier wurden offenbar schon jahrelang Hunde „in Massen“ unter unzumutbaren Bedingungen vermehrt und billig ohne Überprüfung der potenziellen Halter verschleudert. Die geplante Auktion stellt nur den vorläufigen „Höhepunkt“ dar. Nach Berichten früherer gutgläubiger Käufer und von Besuchern des Geländes sind die Hunde aus diesem Betrieb häufig verängstigt und verhaltensgestört.” weiterlesen »
Wettin-Löbejün: Fackeln für die Elbe
An der Wettiner Fähre trafen sich heute 75 Menschen, um gemeinsam ihren Forderungen nach dem Erhalt der letzten relativ naturnahen Flüsse in Deutschland Nachdruck zu verleihen und ihren Protest gegen unsinnige und teure Verkehrsprojekte auszudrücken. weiterlesen »




