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Erneuerbare Energien
15Apr

Montag, 18. April 2011: Mahnwache gegen Atomkraft

Zum Gedenken an die Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima in Japan vor einem Monat und der 25 Jahre zurückliegenden Atomkatastrophe von Tschernobyl rufen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am Montag, dem 18. April 2011, 17:30 Uhr, zu einer Mahnwache auf dem Bahnhofsvorplatz Merseburg auf.

Wir wollen damit in Merseburg einen Auftakt für die Gedenkveranstaltungen für die Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl in der Woche bis zum 26. April gestalten. weiterlesen »

12Mrz

Mahnwache in Merseburg nach GAU in Japan

Die Nachrichten zum Zustand des AKW Fukushima machen uns große Sorgen. Offenbar droht den Japanerinnen und Japanern nach der furchtbaren Naturkatastrophe jetzt auch noch ein atomarer GAU. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan.

Die Naturkatastrophe zeigt von Meldung zu Meldung immer schlimmere Ausmaße. Noch kann niemand abschätzen, welche Folgen das Beben und der Tsunami haben werden. Wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern und ihren Familien.

Die Nachrichten aus Japan über die Folgeschäden der Naturkatastrophe sind schockierend. Die Lage an dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima spitzt sich immer weiter zu. Eine Explosion hat stattgefunden. Erhöhte Radioaktivität wurde in der Umgebung des Kraftwerks gemessen. Eine Kernschmelze droht bzw. läuft derzeit ab.

Deshalb versammelten sich heute Vormittag in Merseburg spontan eine Gruppe von Menschen, um der Opfer des Erdbebens zu gedenken, auf die Gefahren von Atomenergie aufmerksam zu machen und die Abschaltung aller Atomanlagen zu fordern. Unter ihnen waren VertreterInnen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, Linke und CDU.

16Feb

Erfolgreiche Anti-Castor-Aktionen im Saalekreis

“Die Aktionen gegen den Castor-Transport durch den Saalekreis waren ein Erfolg”, resümiert Sebastian Striegel vom bündnisgrünen Kreisverband.

“Rund 50 Menschen haben sich an einer Mahnwache in Merseburg beteiligt. Das hat es noch nie gegeben und wir freuen uns, dass so viele Menschen gegen den Transport von Atommüll und die unverantwortliche Energiepolitik der schwarz-gelben Bundesregierung auf der Straße waren. Unsere Erwartungen wurden übertroffen.”

Striegel lobte die Merseburger Polizei und die Kräfte der Bundespolizei für ihr umsichtiges und zurückhaltendes Vorgehen: “Die Beamtinnen und Beamten haben in Merseburg hervorragend gearbeitet. Es ist bedauerlich, dass die Bundesregierung auf ihrem Rücken einen gesellschaftlichen Großkonflikt austrägt. weiterlesen »

11Feb

Offener Antwortbrief an den Bürgermeister der Gemeinde Schkopau

Am 10. Februar 2011 erreichte uns ein Schreiben des Schkopauer Bürgermeisters Detlef Albrecht (CDU), in dem er unsere Pressemitteilung vom 17. Januar 2011 bezüglich seiner Verleugnung des Klimawandels kritisiert.

Wir haben Herrn Albrecht geantwortet und dokumentieren an dieser Stelle unseren Offenen Brief. Wir haben außerdem inzwischen erfahren, dass in Schkopau auch ernsthaft über die Herausforderungen des Klimawandels diskutiert wird. Am 3. März 2011 treffen sich dazu BürgerInnen und Gemeinderäte mit mehreren Experten zu einer Podiumsdiskussion, auf der über Anpassungsmöglichkeiten der Gemeinde an Klimaextreme diskutiert wird. Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.

Und hier nun unser Offener Brief:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Ihre Mail vom 10.02.2011 haben wir erhalten. Ihre Anrede befremdet uns. Wir freuen uns aber, dass Sie einer inhaltlichen Debatte über den derzeit stattfindenden Klimawandel aufgeschlossen gegenüber stehen.

Leider sind die von Ihnen aufgeführten Beispiele nicht geeignet, fundierte Kritik zu üben. Gerade Waldsterben und das Ozonloch markieren Gegebenheiten, in denen menschliches Handeln mit auslösend ist. Sie zeigen aber auch: Verändertes menschliches Verhalten kann helfen, diese Phänomene zu bekämpfen. weiterlesen »

21Mrz

Energiekonzept bleibt Hausaufgabe für die nächste Legislatur

Seit Jahren ist der Handlungsbedarf klar. Doch erst im März 2009 hat die Stadtverwaltung Merseburg im Ausschuss für Ordnung und Umwelt erstmals dazu berichtet, wie die Betriebskosten der städtischen Gebäude zukünftig detaillierter erfasst werden können. Hierzu erklärt Roland Striegel, Stadtrat der Bündnisgrünen:

“Das Wort ‘Energiekonzept’ scheut die Stadtverwaltung Merseburg noch. Verständlich – denn die nun eingeleiteten Maßnahmen mit denen endlich begonnen werden soll, die Medienverbräuche städtischer Gebäude systematisch zu erfassen, sind allenfalls ein erster Schritt in Richtung eines Energie- und Gebäudemanagements, das sowohl das städtische Budget spürbar entlasten könnte wie auch einen kommunalen Beitrag zum Klimaschutz erbringen soll. weiterlesen »

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