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Wahlprüfsteine zum Thema Abwasser Grüne wollen wissen wofür KandidatInnen stehen Bei den Bürgermeisterwahlen 2008 in Querfurt und Bad Lauchstädt wurden die KandidatInnen unter anderem auch gefragt, wie sie zu teuren Abwasserkanälen im ländlichen Raum stehen. Zur BM-Wahl in Querfurt 2008 fragten wir die Kandidaten: Geeignete dezentrale Abwasserbeseitigungsanlagen haben im ländlichen Raum viele ökologische und ökonomische Vorteile. Aufgrund der prognostizierten demographischen Entwicklung können falsche Entscheidungen hier fatale Folgen haben. Wie stehen Sie zu solchen Anlagen im ländlichen Umland oder in Randbereichen von Querfurt? Zur BM-Wahl in Bad Lauchstädt 2008 fragten wir die KandidatInnen: Im Großteil des Stadtgebietes ist eine zentrale Abwasserentsorgung alternativlos, im dörflichen Bereich oder bei Streusiedlungen im Außenbereich ist jedoch die dezentrale Variante in der Gesamtrechnung kostengünstiger und ökologisch vorteilhafter. Aufgrund fehlender Fördermittel durch das Land Sachsen- Anhalt wurde z.B. in Klobikau noch nicht mit dem Bau einer zentralen Entsorgungsanlage begonnen. Da aber Ende 2009 die Betriebsgenehmigungen für die bisherigen Klärgruben auslaufen, drängt die Zeit für die Hauseigentümer, da Planung und Bau von biologischen und dezentralen Kläranlagen auch Zeit brauchen. Wie positionieren Sie sich hier, auch in Hinsicht auf Ihr Mitbestimmungsrecht im Abwasserzweckverband? Leider hatten gerade die heutigen AmtsinhaberInnen die Fragen nicht beantwortet. |
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