- Kreisverband Saalekreis
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„Erinnern heißt Leben!“ Thematische MV am 4. Mai 2006
Gesprächsabend zu Erinnerungskultur als Auftakt für Veranstaltungsreihe
„Nachgebaute Erinnerung“, so überschrieb Franziska Augstein, Kolumnistin der Süddeutschen Zeitung kürzlich einen Kommentar, der sich mit der Aufarbeitung von deutscher und DDR-Geschichte auseinandersetzte. Sie geißelte den bisweilen unsachlichen Umgang mit der Geschichte der beiden deutschen Diktaturen, wehrte sich gegen Gleichsetzungen und rieb sich am Stichwort der „Erinnerungskultur“.
 
Auch in Merseburg ist „Erinnerungskultur“ ein umstrittener Begriff. Wo und woran erinnern wir uns in unserer Stadt? Was blenden wir aus unserem kollektiven Gedächtnis aus? Wie gehen wir mit – in Merseburg geplanten und ausgeführten – Verbrechen der NS-Zeit um? Was bleibt an Erinnerung an den für die Stadt und die umliegenden Chemiebetriebe bedeutsamen 17. Juni 1953? In welchen Kontext setzen wir das in Merseburg ausgestellte Lebenswerk Willi Sittes? usw...
 
Diese und Ihre (An)Fragen an den Umgang mit Vergangenheit in unserer Region möchten wir mit Ihnen diskutieren.
 
Wir laden Sie daher am Donnerstag, dem 4. Mai 2006, 19.00 Uhr
in die Willi-Sitte-Galerie (Domstraße 15, 06217 Merseburg) ein.
 
Der bündnisgrüne Kreisverband Merseburg-Querfurt freut sich auf Ihre Teilnahme und auf eine diskursfreudige Diskussion.

Interner Link
Auf der Suche nach „geschützten Räumen“ und „dem Besten der Stadt“

Externer Link
Willi-Sitte-Stiftung für realistische Kunst

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