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Undine Kurth ist bündnisgrüne Spitzenkandidatin Sebastian Striegel kandidiert auf Listenplatz 5Undine Kurth führt die Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt für die Wahl zum 16. Deutschen Bundestag an. Auf dem Außerordentlichen Landesparteitag in Halberstadt wählten sie 39 von 49 Delegierten zur Spitzenkandidatin. Auf Platz 2 wurde der Hallenser Dietmar Weihrich (33 von 46 gültigen Stimmen) gewählt. Sebastian Striegel, Vorsitzender des Kreisverbands Merseburg-Querfurt und grüner Direktkandidat im Wahlkreis 75 (Mansfelder Land), kandidiert auf Platz 5 der Landesliste. Der Direktkandidat im Wahlkreis 74 (Burgenland), Gunter Walther, errang Listenplatz 6.
 Zu Beginn des Parteitags hatte Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke die Delegierten mit einer kämpferischen Rede auf die Wahl eingestimmt. "Wir werden in die Luftversprechungen von Union und FDP mit der Nadel pieksen", sagte sie. "Lasst uns kämpfen mit offenem Visier, freundlich aber bestimmt – für unsere grünen Werte, für den begonnenen ökologischen Aufbruch, für unsere Konzepte in der Sozial- und Wirtschaftspolitik."
Die Delegierten verabschiedeten einstimmig die Resolution "Bundestagswahl 2005 – Auf unsere Inhalte kommt es an", in der selbstbewusst grüne Bilanz in sieben Jahren Regierung gezogen wird, aber auch Fehler benannt werden. "Wir kämpfen für ein starkes grünes Ergebnis. Unser Ziel ist es, in Sachsen-Anhalt ein gutes Zweitstimmenergebnis zu erreichen und damit auch den Grundstein für eine erfolgreiche Landtagswahl 2006 zu legen", heißt es dort.
Undine Kurth sagte in ihrer Rede: "Wir lassen uns keinen Hamster- und Mopsfledermaus-Wahlkampf aufdrängen. Wir machen klar, dass Ökologie Arbeit schafft." BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN würden sich dagegen stemmen, dass sich das Land einer Unionsmehrheit ergebe, die zu feige sei, konkrete Konzepte auf den Tisch zu legen. "Vorfahrt für Arbeit plakatieren Merkel und Westerwelle. Ja – aber nur wenn sich alle an die Verkehrsordnung halten." sagte sie.
Landesvorsitzende Inés Brock sprach von einem vorzeitigen Aufbruch in die Auseinandersetzung zur Landtagswahl. Das Landesergebnis bei der Bundestagswahl sei ein erster belastbarer Test für die Wahl im März 2006. 
Der mit 36 von 47 Stimmen gewählte Kreisvorsitzende der Bündnisgrünen im Landkreis Merseburg-Querfurt, Sebastian Striegel, betonte in seiner Rede vor den Delegierten, dass er den im Süden Sachsen-Anhalts besonders virulenten Rechtsextremismus zum Wahlkampfthema machen und die Auseinandersetzung um die Verteidigung der Demokratie vor extremistischen Bedrohungen suchen wolle. Er attackierte auch die PDS/WASG, deren Spitzenkandidat, Lafontaine, „mit rechten Parolen eine linke Nummer drehen wolle“. Um Extremisten mit Erfolg zu bekämpfen, brauche es zivilgesellschaftliche Auseinandersetzung, Bildungsarbeit und den wohldosierten Einsatz rechtsstaatlicher Mittel. Erfolgreich gegen Extremisten zu sein, hieße auch, mit den Menschen im Land Perspektiven zu entwickeln und die zentrale Frage nach Gerechtigkeit neu und überzeugend zu beantworten.  Die Landesliste im Überblick:
- Undine Kurth (KV Quedlinburg)
- Dietmar Weihrich (RV Halle-Saalkreis)
- Inés Brock (RV Halle-Saalkreis)
- Ernst-Paul Dörfler (KV Anhalt-Zerbst)
- Sebastian Striegel (KV Merseburg-Querfurt)
- Gunter Walther (KV Weißenfels)
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 Artikel erstellt am 03.07.2005, zuletzt aktualisiert am 03.07.2005 [Str]
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