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Nach Foto mit Nazis Klares Bekenntnis vom Merseburger OB nötig Zur Debatte um das Foto, das den Merseburger Oberbürgermeisters Jens Bühligen (CDU) zusammen mit Neonazis beim Anstoßen und Biertrinken zeigt, äußert sich der Kreisvorsitzende der Bündnisgrünen, Andreas Löhne:  "BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erneuern ihre Kritik am Verhalten des Merseburger Stadtoberhauptes. Jens Bühligen hat einen eklatanten Mangel an politischem Gespür gezeigt. Mit Neonazis darf es kein gemeinsames Bietrinken geben. mehr… Nach Brandanschlag in Lodersleben Löhne: "Hintergründe aufklären" (PM vom 28.04.2008) Nach dem Brandanschlag auf eine Unterkunft für polnische Landarbeiter im Querfurter Ortsteil Lodersleben am Wochenende, erklärt Dr. Andreas Löhne, Kreisverbandsvorsitzender: "Nur durch glückliche Zufälle ist in der Nacht zum Samstag ein mehrfacher Mord verhindert worden. Dank des Eingreifens der Polizei konnten die TäterInnen schnell gefasst werden. mehr… Nach Nazi-Überfall: Verhalten des städtischen Sicherheitsdienstes klären Nach dem Überfall von Neonazis auf Jugendliche im Merseburger Schlossgarten am Freitag, dem 13. Juli 2007, verlangt der bündnisgrüne Kreisverband Saalekreis Aufklärung über das Verhalten des städtischen Sicherheitsdienstes. Dazu erklärt Sebastian Striegel, Vorsitzender: mehr…„Wie inzwischen bekannt wurde, hat mindestens ein Geschädigter des Nazi-Überfalls im Merseburger Schlossgarten bei der Polizei Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gegen einen Mitarbeiter des städtischen Sicherheitsdienstes erstattet. Hintergrund ist das Verhalten des Sicherheitsdienstes, der – obwohl vor Ort – den Geschädigten nicht zur Hilfe geeilt oder anderweitig (z. B. durch Rufen, Ansprechen der Täter) tätig geworden sei.“ CDU verschläft den Kampf gegen Rechts Fast alle demokratischen Parteien beim Aktionstag in Merseburg dabei
Soviel Einigkeit herrscht selten: Vier demokratische
Parteien stellen sich und ihre KandidatInnen eine Woche vor der Landtagswahl
auf der Merseburger Kliaplatte den BürgerInnen vor. In aller
Unterschiedlichkeit, doch einig darin, dass im Magdeburger Parlament kein Platz
für rechte Demagogen sein darf. „Rechts wählt man nicht!“ Aktionstag des Runden Tisches in Merseburg am 18. März 2006
Am Samstag, dem 18. März 2006, werden die am Runden Tisch für Demokratie und Friedfertigkeit im Landkreis Merseburg-Querfurt vertretenen demokratischen Parteien auf der Merseburger Kliaplatte von 9.00 bis 12.00 Uhr mit Informationsständen vertreten sein. mehr…Dort informieren sie die BürgerInnen über die Gefahren des Rechtsextremismus.  Angesichts der sich weiter drehenden Spirale rechtsextremer Gewalt, der Verhinderung eines Konzertes des Liedermachers Konstantin Wecker in Halberstadt durch die NPD und des drohenden Einzugs der DVU in den sachsen-anhaltischen Landtag will man in Merseburg ein Zeichen gelebter Demokratie setzen.  Merseburg wehrt sich gegen Vereinnahmung Stadtrat verabschiedet Erklärung Der Merseburger Stadtrat hat - initiiert durch die Fraktion PDS/Grüne - auf seiner Sitzung am 26. Mai 2005 eine Erklärung verabschiedet, die den für den 4. Juni 2005 geplanten Aufmarsch des Hamburger Neonazis, Christian Worch, in Merseburg verurteilt.
mehr…Ganz vorsichtig engagiert sich Merseburg im Kampf gegen Rechts Übergriffe der Polizei auf friedliche Demonstranten müssen aufgeklärt werden
Am Ende brachten die Nazis gerade einmal etwa 100 Personen auf die Beine. Auf der Kliaplatte dagegen tummelten sich bei strahlendem Sonnenschein den gesamten Tag etwa 500 Bürgerinnen und Bürger, hörten Musik, informierten sich an den Ständen von Parteien und Vereinen und kamen miteinander ins Gespräch. Unter ihnen Vertreter aller demokratischen Parteien, der Kirchen sowie führende Vertreter des Landkreises und der Stadt Merseburg. mehr…Als die Rechtsextremen unter der Führung des bekannten Hamburger Neonazis, Christian Worch, gegen 12.30 Uhr den Bahnhofsvorplatz verließen, ahnten sie nicht, dass in diesem Augenblick etwa 30 BürgerInnen der Stadt, unterstützt durch die Parlamentarische Geschäftsführerin der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, Undine Kurth, und die grüne Landeschefin, Inés Brock, eine Sitzblockade am Eisenbahntunnel zwischen König-Heinrich-Straße und Hallescher Straße formierten. Ein Akt zivilen Ungehorsams, inspiriert von Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes, der deutlich machte, dass Nazis in Merseburg ihre Ideologie nicht ohne Widerstand verbreiten können. Die mit mehreren hundert BeamtInnen in Merseburg im Einsatz befindliche Polizei ließ sich von solcherart bürgerschaftlichen Engagement und Beweis demokratischer Grundhaltung nicht beeindrucken und bahnte den Rechtsextremen gewaltsam den Weg.  „Großreinemachen statt Großdeutschland!“ MerseburgerInnen reinigen ihre Stadt vom braunen Ungeist
Etwa 50 Merseburgerinnen und Merseburger haben im Anschluss an eine Demonstration der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen NPD die Straßen der Stadt Besen schwingend vom braunen Ungeist befreit. mehr…Der bündnisgrüne Kreisverband hatte die Merseburger BürgerInnen unter dem Motto „Großreinemachen statt Großdeutschland!“ eingeladen, den braunen Ungeist, der kurz zuvor durch etwa 80 Demonstranten der NPD unter ihrem Landesvorsitzenden Andreas Karl in die Straßen getragen wurde, postwendend wieder hinauszukehren. Das geschah entlang der Route der NPD vom Bahnhofsvorplatz bis zur Merseburger Stadtkirche. Dort fand – organisiert durch die Evangelische Kirche in Merseburg – zum Abschluss der Aktion ein Friedensgebet statt. |
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