Auf den ersten Blick erscheint die Entwicklung der Agro-Gentechnik wie eine sagenhafte Erfolgsgeschichte. 1996 begann in den Vereinigten Staaten mit einigen wenigen Hektar der kommerzielle Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Heute stellen etwa 82,5 Millionen Bauern auf ca. 81 Millionen Hektar Land genetisch veränderte Pflanzen her. Der Großteil dieser Anbaufläche liegt jedoch noch immer in nur wenigen Ländern dieser Erde (insbesondere in den Vereinigten Staaten und in Argentinien). Gentechnisch veränderte Pflanzen haben sich in vielen anderen Ländern nicht etablieren können. Deutschland ist, dank einer eher restriktiven Zulassungspraxis, bisher weitgehend gentechnikfrei.
Die VerbraucherInnen in Deutschland wollen zu etwa 70 Prozent keine gentechnisch veränderten Produkte konsumieren. Auch die fehlende Einlösung der Versprechen der Gentechnikindustrie trägt zum bisher zu konstatierendem Misserfolg der Agrogentechnik bei: Angepriesene Ertragssteigerungen traten nicht ein, Resistenzen gegen Schädlinge erwiesen sich als nicht stabil und Produktionskosten stiegen. Transgene Pflanzen erzielen bis heute geringere Weltmarktpreise als konventionell hergestellte Produkte.
Trotz dieses Trends ließ es sich die sachsen-anhaltische CDU-FDP Landesregierung im Jahr 2004 nicht nehmen, etwa 135 Millionen Euro für den Erprobungsanbau von so genanntem Bt-Mais auszugeben. Der gegen Schädigungen durch den Maiszünsler resistente Mais konnte die Erwartungen der Landesregierung und des Schattenvereins Innoplanta e. V. zwar nicht erfüllen, doch will man an weiteren geheimen Freisetzungen 2005 festhalten. Das Versteckspiel mit den VerbraucherInnen geht also in eine neue Runde.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Merseburg-Querfurt lehnen diese Gefährdung der sachsen-anhaltischen BürgerInnen und der oft hochwertigen sachsen-anhaltischen Böden ab. Wir setzen uns dafür ein, dass es im Kreis Merseburg-Querfurt nicht zu einer Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen kommt. Über uns bekannte Flächen werden wir die Bevölkerung und die AnliegerInnen informieren, damit Schädigungen benachbarter Schläge vermieden werden können. Um die Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen im Landkreis nachhaltig zu verhindern, wollen wir mit den BäuerInnen die Schaffung einer gentechnikfreien Region auf dem Gebiet des Landkreises Merseburg-Querfurt und eine Anbindung an die gentechnikfreie Region Halle/Saale voran treiben.
Die VerbraucherInnen in Deutschland wollen zu etwa 70 Prozent keine gentechnisch veränderten Produkte konsumieren. Auch die fehlende Einlösung der Versprechen der Gentechnikindustrie trägt zum bisher zu konstatierendem Misserfolg der Agrogentechnik bei: Angepriesene Ertragssteigerungen traten nicht ein, Resistenzen gegen Schädlinge erwiesen sich als nicht stabil und Produktionskosten stiegen. Transgene Pflanzen erzielen bis heute geringere Weltmarktpreise als konventionell hergestellte Produkte.
Trotz dieses Trends ließ es sich die sachsen-anhaltische CDU-FDP Landesregierung im Jahr 2004 nicht nehmen, etwa 135 Millionen Euro für den Erprobungsanbau von so genanntem Bt-Mais auszugeben. Der gegen Schädigungen durch den Maiszünsler resistente Mais konnte die Erwartungen der Landesregierung und des Schattenvereins Innoplanta e. V. zwar nicht erfüllen, doch will man an weiteren geheimen Freisetzungen 2005 festhalten. Das Versteckspiel mit den VerbraucherInnen geht also in eine neue Runde.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Merseburg-Querfurt lehnen diese Gefährdung der sachsen-anhaltischen BürgerInnen und der oft hochwertigen sachsen-anhaltischen Böden ab. Wir setzen uns dafür ein, dass es im Kreis Merseburg-Querfurt nicht zu einer Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen kommt. Über uns bekannte Flächen werden wir die Bevölkerung und die AnliegerInnen informieren, damit Schädigungen benachbarter Schläge vermieden werden können. Um die Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen im Landkreis nachhaltig zu verhindern, wollen wir mit den BäuerInnen die Schaffung einer gentechnikfreien Region auf dem Gebiet des Landkreises Merseburg-Querfurt und eine Anbindung an die gentechnikfreie Region Halle/Saale voran treiben.






