Gemeinsam mit der Politischen Bundesgeschäftsführerin der
Grünen, Steffi Lemke, haben die Direktkandidaten im Wahlkreis 35,
Andreas
Rattunde, im Wahlkreis 40,
Sebastian Striegel und im Wahlkreis 41,
Andreas
Müller, am Samstag, dem 4. März 2006, während einer Protestaktion die Forderung der Bündnisgrünen nach einem
gentechnikfreien Landkreis Merseburg-Querfurt unterstrichen.
Am Kreiseingangsschild an der L 171 in der Nähe von Schkopau stellten sie das Bild eines gentechnisch veränderten Maiskolbens auf und befestigten
ein zusätzliches Schild mit der Aufschrift: „Unser Landkreis muss
gentechnikfrei bleiben!“
Sie protestierten damit gegen den geplanten Anbau von gentechnisch verändertem Mais auf dem Gebiet der Gemeinde Schkopau durch den Raßnitzer Landwirt Eberhard Kreipe.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN halten den geplanten Anbau von 68 Hektar Gen-Mais in Schkopau für falsch und wollen ihn – wegen unklarer Angaben des Anbauers – auch juristisch noch einmal überprüfen lassen. Zur Klärung der Rechtslage ist der Kreisverband derzeit in Kontakt mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).