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Gentechnik – Kommt mir nicht in die (Einkaufs-)Tüte Keine Agro-Gentechnik im Landkreis Merseburg-Querfurt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wenden sich strikt gegen einen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen im Landkreis Merseburg-Querfurt. Die Bestrebungen der CDU-FDP-Landesregierung den Erprobungsanbau von BT-Mais in Sachsen-Anhalt ein weiteres Jahr fortzuführen, lehnen wir ab.
mehr…Bisher keine Agro-Gentechnik im Landkreis Merseburg-Querfurt BVL veröffentlicht Standortregister
Nach Inkrafttreten des von der rot-grünen Bundesregierung novellierten Gentechnikgesetzes am 3. Februar 2005 hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) begonnen, Informationen über geplante und laufende Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) im Internet zu veröffentlichen. mehr…Noch finden sich hier keine Freisetzungsversuche im Kreis Merseburg-Querfurt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen, dass das so bleibt und setzen sich daher für die Schaffung einer gentechnikfreien Region Merseburg-Querfurt ein. „Landkreis soll gentechnikfrei bleiben!“ Grüne wollen informieren und gentechnikfreie Zone schaffen Der geplante erstmalige Anbau von knapp 68 Hektar gentechnisch verändertem Mais der Sorte MON 810 auf dem Gebiet des Landkreises Merseburg-Querfurt, stößt bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Widerstand. Der Vorsitzende des Kreisverbands Merseburg-Querfurt und Direktkandidat zur Landtagswahl, Sebastian Striegel erklärt hierzu: mehr…„Der geplante kommerzielle Anbau von gentechnisch verändertem Mais in der Gemeinde Schkopau, OT Raßnitz ist unsinnig und gefährdet die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Ich halte ihn für falsch, weil VerbraucherInnen in der Bundesrepublik seit Jahren klar machen, dass sie in überwältigender Mehrheit von über 70 Prozent kein gentechnisch verändertes Essen zu sich nehmen wollen. Gentechnik nutzt einseitig den großen Konzernen, die – wie z. B. Monsanto – oftmals marktbeherrschende Stellungen einnehmen. Unser Landkreis muss gentechnikfrei bleiben Grüne ergänzen Kreiseingangschild
Gemeinsam mit der Politischen Bundesgeschäftsführerin der
Grünen, Steffi Lemke, haben die Direktkandidaten im Wahlkreis 35, Andreas
Rattunde, im Wahlkreis 40, Sebastian Striegel und im Wahlkreis 41, Andreas
Müller, am Samstag, dem 4. März 2006, während einer Protestaktion die Forderung der Bündnisgrünen nach einem
gentechnikfreien Landkreis Merseburg-Querfurt unterstrichen. Am Kreiseingangsschild an der L 171 in der Nähe von Schkopau stellten sie das Bild eines gentechnisch veränderten Maiskolbens auf und befestigten ein zusätzliches Schild mit der Aufschrift: „Unser Landkreis muss gentechnikfrei bleiben!“ mehr… Gentechnikaktionstage im Landkreis Merseburg-Querfurt VerbraucherInnen sagen nein zu Gen-Mais in Schkopau
Mit vielfältigen Aktivitäten haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Merseburg-Querfurt den bundesweiten Aktionstag gegen Agro-Gentechnik genutzt, um die VerbraucherInnen über den geplanten Einsatz von gentechnisch verändertem Mais in Schkopau zu informieren. Das geschah u. a. auf zwei Informationsständen in der Merseburger Innenstadt am 3. und 4. März 2006. mehr…Dabei wurde schnell klar. Das Wissen über den Anbau ist bislang gering. VerbraucherInnen, die vom Anbau erfahren, lehnen ihn in den meisten Fällen klar ab. Wer detaillierte Informationen zum Anbau von Gen-Pflanzen in Deutschland und natürlich auch zu der in Schkopau geplanten Anpflanzung von Gen-Mais suchte, der wurde auch am Abend des 4. März 2006 im Merseburger Ständehaus fündig. Radeln gegen Gentechnik Grüner Kreisverband fuhr zum Gen-Feld
Sonnenschein. strahlend blauer Himmel und eine Schar von 20 RadfahrerInnen, die sich von Merseburg aus auf den Weg in Richtung Wallendorfer See machten, um das Gen-Maisfeld mit MON 810 einmal aus der Nähe zu betrachten. Mit dabei, die grüne Europaabgeordnete Gisela Kallenbach, die politische Bundesgeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen, Steffi Lemke und die Landesvorsitzende der Grünen Jugend Sachsen-Anhalt, Grit Michelmann. Auch Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des BUND in Sachsen-Anhalt und Sprecher des Aktionsbündnisses „Keine Gentechnik auf Sachsen-Anhalts Feldern“ hatte sich in Merseburg eingefunden. mehr…Proteste gegen Verwässerung des Gentechnikgesetzes Seehofers Kontaminationspläne stoppen!
'Genfood – Nein Danke'. Dieser Slogan wird im
September in großen Lettern in Berlin präsentiert. Die Buchstaben
bestehen aus Tausenden gelber Luftballons von Bürgerinnen und Bürgern.
Nach kurzer Zeit entschweben die Ballons und symbolisieren so eine
entscheidende Schwäche der Agro-Gentechnik: Gentechnik- mehr…Pollen verbreiten sich durch den Wind, kontaminieren gentechnikfreie Felder und sind nicht rückholbar. Die Aktion richtet sich gegen Pläne der Bundesregierung zur Änderung des deutschen Gentechnikgesetzes. Gentechnik-Produzenten sollen danach nur noch dann haften, wenn Nachbarfelder mit mehr als 0,9 Prozent gentechnisch verunreinigt werden. Die Einführung einer Haftungsgrenze von 0,9 Prozent hätte schwerwiegende Konsequenzen für Verbraucher und Landwirte, die ohne Gentechnik wirtschaften. |
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