Nach wie vor ist offen, ob bzw. wann es am Burgstetten (Saalekreis) einen neuen Porphyrsteinbruch geben wird. Wie das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft in der Antwort zu einer Kleinen Anfrage des Landtagsabgeordneten Dietmar Weihrich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mitteilte, ist das Ende des bergbaurechtlichen Planfeststellungsverfahrens derzeit nicht abschätzbar.
Der Antragsteller des Abbaus, die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH (MDB), überarbeitet im Moment den sog. Rahmenbetriebsplan für den Steinbruch. Die Überarbeitung ist laut MDB erforderlich, weil sich seit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2001 einige gesetzliche Rahmenbedingungen geändert haben und weil die im Anhörungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen berücksichtigt werden müssen.
Der grüne Landtagsabgeordnete Dietmar Weihrich kritisierte die Situation: „Die Menschen, die im Umfeld des geplanten Steinbruchs leben, haben ein Recht darauf, endlich Klarheit zu erlangen. Das Planfeststellungsverfahren läuft nun schon fast 11 Jahre. Das lässt mich an der Erforderlichkeit des Vorhabens zweifeln.“
Aus der Antwort des Ministeriums geht außerdem hervor, dass nach der Einreichung der überarbeiteten Unterlagen durch die MDB vom Landesamt für Geologie und Bergwesen erneut über die Notwendigkeit einer öffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen zu entscheiden sein wird.
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