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31Aug

Weiterbau der A 143 ist nicht finanzierbar

Das Für und Wider eines Weiterbaus der A 143 stand bei einer Podiumsdiskussion der bündnisgrünen Landtagsfraktion zur Diskussion. Auch ohne einen Vertreter des sachsen-anhaltische Verkehrsministeriums entwickelte sich dabei eine scharfe Auseinandersetzung.
Nach dem Auftakt der Sommertour der bündnisgrünen Landtagsfraktion in Wittenberg besuchten die drei Landtagsabgeordneten Sebastian Striegel, Cornelia Lüddemann und Dietmar Weihrich im Anschluss den nördlichen Saalekreis.
Auf einer zum Teil gerittenen Exkursion ins Flora-Fauna-Habitat Gebiet bei Gimritz verschafften sich die Abgeordneten vor Ort ein Bild von der einmaligen Naturlandschaft und der geplanten Trasse der A143. Im Anschluss lud die Landtagsfraktion zu einer Podiumsdiskussion zum Thema “A143-Wie weiter?” in Salzmünde ein.

Die Sicht der bündnisgrünen Landtagsfraktion stellte dabei ihr verkehrspolitischer Sprecher, Christoph Erdmenger, dar. Neben ihm vertrat Dr. Ernst Stöckmann den Standpunkt der Bürgerinitiative Saaletal. Das sachsen-anhaltische Verkehrsministerium war leider nicht bereit, einen Vertreter zu entsenden, sodass im Podium kein Befürworter des Weiterbaus der Autobahn saß. Trotzdem entwickelte sich in der gut 90-minütigen Veranstaltung eine lebhafte Diskussion über das Für und Wider der Verlängerung der A143. Vor allem eine mögliche Verkehrsentlastung für Halle (Saale), den Stadtteil Dölau und Salzmünde wurde kontrovers diskutiert. Während sich einige Anwohner eine erhebliche Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch die A143 erhoffen, befürchten andere stattdessen eine Zunahme des Verkehrsbelatung durch die einzelnen Ortschaften als Folge des Zubringerverkehrs zur Autobahn.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Erdmenger fasste am Ende der Veranstaltung die Diskussion zusammen: “Ich nehme mit, dass die Menschen in den einzelnen Orten schwer mit der Verkehrsbelastung zu kämpfen haben. Dafür müssen wir gemeinsam pragmatische Lösungen finden.” Trotz aller Argumente steht für den stellvertretende Vorsitzenden der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Christoph Erdmenger, jedoch fest: “So ambitioniert die Projekte auch sind, die Landesregierung kann sie nicht finanzieren. Allein schon der Lückenschluss der A143 kostet 240 Millionen Euro!”

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Verfasst am 31.08.2011 um 19:16 Uhr von .
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