PRESSEDIENST BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
KV Saalekreis
Datum: 24.11.2009
Nummer: 47/2009
Variantenvergleich bestätigt grüne Position
Burg-Gymnasium Wettin kann am historischen Standort erhalten werden
"Unter der Berücksichtigung des zu erhaltenden Kulturgutes der Burg Wettin und der Weiterentwicklung des deutschlandweit einzigartigen Bildungsangebotes am Burg-Gymnasium gibt es keine sinnvollere Alternative als den Fortbestand der Schule am historischen Ort." Das ist das Fazit nach der gemeinsamen Sitzung von Kreis-, Finanz- und Bildungsausschusses des Kreistags Saalekreis zur Vorstellung der Variantenuntersuchungen für die Entwicklung des Burg-Gymnasiums Wettin durch das bündnisgrüne Kreistagsmitglied Andreas Rattunde.
Rattunde erläutert weiter:
"Das beauftragte Büro hat dargestellt, dass weder die Nutzung der ehemaligen Sekundarschule als Hauptstandort noch eine Umverlegung nach Löbejün strategisch und wirtschaftlich sinnvoll sind. Stattdessen schlagen die Planer den Neubau eines Schulbaus auf der Vorburg zur Unterburg hin vor. Ca.13 Mio. Euro wären dafür bereitzustellen. Diese Summe ist durch den Landkreis mit Unterstützung des Landes erbringbar, würde sie doch die Zukunft der Schule für die nächsten 25 Jahre sichern. Als Übergangslösung können in den nächsten fünf Jahren die Räume in der ehemaligen Sekundarschule Wettin genutzt werden.
Das Land ist zusätzlich in de Verantwortung, die Unterbringung im Internat und die Förderung der Arbeit von (externen) Dozenten an der Burg weiter zu finanzieren. Gleichzeitig muss die Attraktivität der Schule für alle SchülerInnen erhöht werden. Das ist eine Aufgabe im Wettiner Gemeindeumfeld, in der Fördervereinsarbeit und natürlich auch in der Landkreispolitik.
Der alte Saalkreis mit seinen Kultur- und Bildungsangeboten wächst zusehends mit dem alten Lankreis Merseburg-Querfurt zusammen. Dazu trägt auch der lebendige Schulstandort des Burg-Gymnasiums Wettin bei. Das Gymnasium lebt, der gesamte Landkreis ist in der Verantwortung, es zu erhalten und auszubauen. Die Schule am historischen Ort zu erhalten, ist ein gutes Projekt, um das Zusammenwachsen der beiden Altkreise zu illustrieren."




