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PRESSEDIENST BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Saalekreis Datum: 08.02.2009 Nummer: 06/2009 Bündnisgrüne werte Aktion "Das Grüne Ohr" als Erfolg Grüne wollen bei Stadtratswahl in Mücheln antreten Knapp 30 Müchelner haben am Wochenende die Gelegenheit ergriffen, ihre Meinung zur Lebensqualität in Mücheln und Umgebung abzugeben. Dazu hatte die Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN unter dem Motto "Das grüne Ohr kommt nach Mücheln" aufgerufen. Dabei fragt die Partei bewußt nach den Meinungen der Bürgerinnen und Bürger anstatt nur die eigenen Antworten zur Lebensqualität vorzugeben. "Wir sind mit vielen Müchelnern ins Gespräch gekommen" ist Andreas Löhne zufrieden. Der Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist zuversichtlich, dass die Partei bei der nächsten Stadtratswahl in Mücheln erstmals antreten wird. "Wir haben sowohl mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten als auch mit Unterstützern gesprochen" zeigt er sich optimistisch. Die meisten Befragten sehen die künftige Arbeitsplätze Müchelns im Tourismus rund um den Geiseltalsee - allerdings die meisten mit einem Schuss Skepsis, wieviele Einheimische wirklich Arbeit finden werden. Auf Industrie oder Landwirtschaft wollten jeweils nur drei Müchelner setzen. Der Landesvorsitzende Christoph Erdmenger sieht hierin einen Trend im ganzen Land: "Immer mehr Menschen sehen unsere wirtschaftspolitischen Antworten als die langfristig Besseren an." Landes- und Bundesregierung denken bei der Wirtschaftsförderung aber selten an die Schönheit der Landwirtschaft. Gefragt nach der Schweinemastanlage in Stöbnitz, war die Resonanz eindeutig ablehnend: "Gestank und Lärm überwiegen" meinten mehr als die Hälfte der Müchelner, nur sechs wollten Arbeitsplätze gelten lassen. Andere zeigten sich überrascht, dass es hier eine Planung gibt. Gespalten waren die Müchelner bei der Bewertung der Lebensqualität in Mücheln. Euphorisch hat sich niemand gezeigt, die Mehrzahl findet sie aber "ganz in Ordnung" und zeigte sich optimistisch. Jeder dritte Müchelner antworteten jedoch auch spontan "Schwierig". Ausschlaggebend waren für die Hälfte hier die Arbeitsplätze, für fast ebensoviele die eigene Wohsituation und für ein Drittel die schöne Umwelt und das Stadtbild. |
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