Am 28. Januar 2003 - auf den Tag genau vor fünf Jahren - ist der Archäoligiepark Querfurt – Fundort der Himmelscheibe von Nebra gegründet worden. 41 Akteure - vom Landkreis bis hin zur Stadt Querfurt - haben sich damals darauf verständigt, die touristische Vermarktung der Region voranzubringen. Das waren zu Recht große Pläne, denn Querfurt und seine Umgebung verfügt über eine Dichte archäologischer Funde, die in Europa einzigartig ist – und auch Querfurt selber als geplantes Zentrum des Parks könnte von dieser Entwicklung profitieren.
Auf ihrem gestrigen Treffen hat die Regionalgruppe Querfurt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beschlossen, dieses Datum zum Anlass zu nehmen, nachzufragen was aus der Idee der Archäologieparks geworden ist und welche Pläne für die Zukunft der Tourismusentwicklung in der Region bestehen. Als Gast der Veranstaltung unterstützte die parlamentarische Geschäftsführerin und Tourismusexpertin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag, Undine Kurth, diese Idee und wies darauf hin, welche enorme ökonomische Bedeutung der Tourismuswirtschaft zukommt. In Sachsen-Anhalt werden durch den Tourismus 45.000 nicht exportierbare Arbeitsplätze erhalten – Tendenz steigend. ”Da sollte keine Chance verpasst werden, diesen positiven Trend für die Entwicklung der Region zu nutzen und Perspektiven für die Menschen hier vor Ort zu entwickeln.” - so Undine Kurth.