Nach Auskunft der Landtagsabgeordneten Eva Feußner (CDU) beim letzten Runden Tisch mit dem AZV Nebra habe das Land die Variantenvergleiche zwischen zentralen und dezentralen Lösungen noch gar nicht geprüft, so Löhne. Es sei deshalb unverständlich, dass der AZV Nebra dennoch bauliche Tatsachen schaffen will. Würde das Land die schöngerechneten Vergleiche des AZV Nebra ernsthaft prüfen, dürfte es für die Orte keine Fördermittel für zentrale Anlagen geben. Geeignete dezentrale Anlagen seien wesentlich kostengünstiger, so Löhne weiter.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben auf ihrem Landesparteitag am 15. Dezember 2007 in Naumburg den bereits vorher geforderten Richtungswechsel hin zu kostengünstigen und ökologisch vorteilhaften dezentralen Abwasseranlagen im ländlichen Raum mit großer Mehrheit bestätigt. Auch der Kreisverband Saalekreis kritisiert unwirtschaftliche Baumaßnahmen im Abwasserbereich und fordert, in Weißenschirmbach und Ziegelroda auf dezentrale Abwasserentsorgung zu setzen.




