Für das Jahr 2010 haben die Bündnisgrünen sich viel vorgenommen: "Nach dem gescheiterten Gipfel von Kopenhagen werden wir uns noch intensiver mit Möglichkeiten beschäftigen, den Klimawandel zu stoppen. Es geht darum, eine Bewegung von unten, aus lokalen Initiativen heraus, zu initiieren. Der Ausbau der erneuerbaren Energien muss weitergehen, wir müssen auch den Braunkohleabbau und deren Nutzung in Kraftwerken in der Region zu Ende bringen. Diese Form der Energiegewinnung ist nicht zukunftsfähig. Im Saalekreis geht es zudem darum, die grüne Marktwirtschaft als wirkliche Alternative zum bisherigen Raubbau an den natürlichen Ressourcen vorzustellen. Für die Chemieindustrie heißt das, viel stärker auf nachwachsende Rohstoffe zu setzen und den Energieverbrauch massiv zu reduzieren. Für die Landwirtschaft muss es zum Beispiel eine Abkehr von großen Mastanlagen - wie in Mücheln Stöbniz geplant - und eine Hinwendung zu nachhaltigeren Formen der Bewirtschaftung des Bodens und der Tierhaltung geben."
Auch der Strukturaufbau geht für die Bündnisgrünen 2010 weiter. Striegel: "Wir werden in Kürze eine Regionalgruppe für den nördlichen Saalekreis initiieren, weil Mitglieder aus dieser Region hinzugekommen sind und aktiv werden wollen. Dort und im gesamten Saalekreis laden wir interessierte Bürgerinnen und Bürger weiter zur Mitarbeit - ob mit oder ohne Parteibuch - ein."
Die positive Entwicklung des Kreisverbands Saalekreis reiht sich ein in eine starke Dynamik auf Landesebene. Dort stieg die Zahl der Mitglieder binnen eines Jahres um 50 auf jetzt 540 Mitglieder. Der Trend zur Mitgliedschaft bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist dabei ungebrochen und hält weiterhin an. Umfragen sehen die GRÜNEN in Sachsen-Anhalt aktuell bei sechs Prozent und damit wieder im Landtag vertreten.





