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Energiekonzept bleibt Hausaufgabe für die nächste Legislatur Verwaltung verschleppte Energieeinsparung in Merseburgs öffentlichen Gebäuden Seit Jahren ist der Handlungsbedarf klar. Doch erst gestern hat die
Stadtverwaltung Merseburg im Ausschuss für Ordnung und Umwelt erstmals
dazu berichtet, wie die Betriebskosten der städtischen Gebäude
zukünftig detaillierter erfasst werden können. Hierzu erklärt Roland
Striegel, Stadtrat der Bündnisgrünen:
"Das Wort 'Energiekonzept' scheut die Stadtverwaltung Merseburg noch. Verständlich - die nun eingeleiteten Maßnahmen mit denen endlich begonnen werden soll, die Medienverbräuche städtischer Gebäude systematisch zu erfassen, sind allenfalls ein erster Schritt in Richtung eines Energie- und Gebäudemanagements, das sowohl das städtische Budget spürbar entlasten könnte wie auch einen kommunalen Beitrag zum Klimaschutz erbringen soll. Die Merseburger Stadtverwaltung hat unter ihren Oberbürgermeistern und mit tatkräftiger Duldung mancher Stadträte in den vergangenen Jahren wertvolle Zeit beim Klimaschutz verstreichen lassen. Sie hat damit auch eine noch nachhaltigere Konsolidierung des städtischen Haushalts verhindert. Das ist tragisch, denn die Aufgabe, ein umfassendes Energie- und Gebäudemanagement zu entwickeln, mit dem der Energieverbrauch städtischer Liegenschaften nachhaltig gesenkt werden kann, muss so auf die nächste Legislaturperiode verschoben werden. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werden im neu gewählten Stadtrat dafür eintreten, dass in Merseburg die Ampeln beim städtischen Klimaschutz endlich auf Grün umgestellt werden." |
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