Nach
dem Ausfall eines Triebwagens am Dienstag saßen Fahrgäste der
Burgenlandbahn in Richtung Schafstädt und Bad Lauchstädt zum Teil
stundenlang in Merseburg fest. Hierzu äußert sich Sebastian Striegel,
Pressesprecher des bündnisgrünen Kreisverbands:
"Ausfälle
passieren - auch im Bahnverkehr. Dass durch den Defekt eines
Triebwagens aber Fahrgäste gezwungen sind zum Teil stundenlang auf
ihrem Abfahrtsbahnhof auszuharren und der Zugbetreiber es versäumt,
ausreichende Kapazitäten im Ersatzverkehr bereitzustellen, ist
katastrophal.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich seit geraumer Zeit für eine Zukunft für die Eisenbahnstrecke Merseburg-Bad Lauchstädt-Schafstädt ein. Wir wollen die Streckenführung erhalten, weil wir den Eisenbahnnahverkehr für eine umweltfreundliche und attraktive Form der Personenbeförderung halten. Nur eine hohe Attraktivität des Angebots kann jedoch sicherstellen, dass mehr Fahrgäste die Strecke nutzen. Das Krisenmanagement der Burgenlandbahn vertreibt Fahrgäste. Denn wer mehrere Stunden auf den Ersatzbus warten muss oder - wegen zu geringer Kapazität der eingesetzten Fahrzeuge - nicht mitfahren kann, der wird sich beim nächsten Mal überlegen, ob er noch einmal die Bahn nutzt. Zugausfälle können passieren. Für die Fahrgäste sind in jedem Fall aber Ersatzmöglichkeiten (z.B. Taxigutscheine) zur Verfügung zu stellen."





