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Katastrophale Krisenmanagement bei der Burgenlandbahn

(Pressemitteilung 40/2008 vom 24.09.2008)


Das A4-Blatt im Tunnel haben viele Fahrgäste übersehen
Nach dem Ausfall eines Triebwagens am Dienstag saßen Fahrgäste der Burgenlandbahn in Richtung Schafstädt und Bad Lauchstädt zum Teil stundenlang in Merseburg fest. Hierzu äußert sich Sebastian Striegel, Pressesprecher des bündnisgrünen Kreisverbands:

"Ausfälle passieren - auch im Bahnverkehr. Dass durch den Defekt eines Triebwagens aber Fahrgäste gezwungen sind zum Teil stundenlang auf ihrem Abfahrtsbahnhof auszuharren und der Zugbetreiber es versäumt, ausreichende Kapazitäten im Ersatzverkehr bereitzustellen, ist katastrophal.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich seit geraumer Zeit für eine Zukunft für die Eisenbahnstrecke Merseburg-Bad Lauchstädt-Schafstädt ein. Wir wollen die Streckenführung erhalten, weil wir den Eisenbahnnahverkehr für eine umweltfreundliche und attraktive Form der Personenbeförderung halten. Nur eine hohe Attraktivität des Angebots kann jedoch sicherstellen, dass mehr Fahrgäste die Strecke nutzen. Das Krisenmanagement der Burgenlandbahn vertreibt Fahrgäste. Denn wer mehrere Stunden auf den Ersatzbus warten muss oder - wegen zu geringer Kapazität der eingesetzten Fahrzeuge - nicht mitfahren kann, der wird sich beim nächsten Mal überlegen, ob er noch einmal die Bahn nutzt. Zugausfälle können passieren. Für die Fahrgäste sind in jedem Fall aber Ersatzmöglichkeiten (z.B. Taxigutscheine) zur Verfügung zu stellen."


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