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Querfurter Bürgermeister provozierte Niederlage
Stadtentwicklung in Querfurt endlich transparent betreiben
(Pressemitteilung 39/2008 vom 02.09.2008)

Angesichts der Entscheidung des Landesverwaltungsamtes, den Widerspruch der Stadt Querfurt gegen das sog. "Salzmann-Projekt" zurückzuweisen und die Entwicklung der Brache in der Merseburger Straße zu ermöglichen, erklärt Andreas Löhne, Kreisverbandsvorsitzender und Sprecher der Regionalgruppe Querfurt.

"Das Scheitern war programmiert und vorhersehbar. Mit seiner Entscheidung Widerspruch gegen die Entscheidung des Landkreises einzulegen und seiner erst nachträglichen Einbindung des Stadtrates, hat Peter Kunert (FDP) eine Niederlage provoziert und der Stadt Querfurt einen Bärendienst erwiesen. Denn inzwischen ist das Vertrauen zwischen Investor und Stadt nachhaltig gestört."
Die Bündnisgrünen fordern nun, aus dem Scheitern Lehren zu ziehen. Andreas Löhne führt dazu aus: "Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Querfurt muss vorangetrieben werden. Dies muss transparent und unter Einbindung des demokratisch legitimierten Stadtrates geschehen. Das Ziel sollte dabei sein, geeignete Flächen für den Einzelhandel in einem Standortkonzept für potentielle Investoren bedarfsgerecht auszuweisen. Es kann allerdings nicht die Aufgabe des Bürgermeisters sein, zum Beispiel die Anzahl der Schuhgeschäfte oder Drogerien in der Stadt zu regulieren.

Die Diskussion um Gewerbeansiedlungen in Querfurt sind nicht nur im Kontext des "Salzmann-Projektes" zu führen. Als Bündnisgrüne kritisieren wir weiterhin, dass durch die Ausweisung des Gewerbegebietes Querfurt Nord in erheblichem Umfang Ackerflächen versiegelt werden. Wir wollen an dieser Stelle auch vor überzogenen Erwartungen bezüglich einer umfangreichen Gewerbeansiedlung nach der Fertigstellung der A 38 warnen."

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