Er bedroht insbesondere die Artenvielfalt in der Region. Es ist die zweite Aussaat von Gen-Mais in der Region nachdem vor zwei Jahren bereits ein Bauer aus dem Schkopauer Ortsteil Raßnitz gentechnisch veränderten Mais angebaut hatte. Der betreffende Bauer wiederholte den Anbau nach Protesten von Anwohnern, Naturschützern und des bündnisgrünen Kreisverbands jedoch nicht."
Nach den Informationen des Kreisverbands verweigert die Agrargenossenschaft bislang jeden Dialog über die Aussaat des Gen-Mais. Dazu Striegel: "Wir fordern Herrn Kamm, den Geschäftsführer der Genossenschaft, auf, mit den Kritikern des Gen-Mais-Anbaus ins Gespräch zu kommen. und ihre Einwände ernst zu nehmen. In vielen europäischen Ländern ist der Anbau von Gen-Mais inzwischen aus Sicherheitsgründen verboten, darunter Österreich, Ungarn, Griechenland, Polen und Frankreich. Rumänien befindet sich mitten in einem Verbotsverfahren. BÜNDNS 90/DIE GRÜNEN wollen ein entsprechendes Verbot auch für die Bundesrepublik erreichen."
Für den Saalekreis fordert Striegel bis dahin einen Anbaustopp: "Weil Sicherheitsbedenken nicht ausgeräumt sind, brauchen wir im Saalekreis einen Anbaustopp für gentechnisch veränderte Pflanzen. Der Landkreis muss außerdem unverzüglich prüfen, ob alle Sicherheitsmaßnahmen (gute fachliche Praxis, Sicherheitsabstände etc.) beim Anbau in Hohenweiden eingehalten wurden."





